Forschung

Um unseren Innovationsvorsprung zu halten, arbeiten wir an mehreren Forschungsprojekten.

Hartmann Valves & Wellheads versteht sich als innovativer Systemlieferant für alle seine Kunden und Geschäftspartner. Es ist unser Ziel, die Sicherheit, die Wirtschaftlichkeit und die Lebensdauer unserer Produkte ständig zu verbessern. Ist dieses Ziel mit konventionellen Methoden und auf konventionellem Wege nicht zu erreichen, sind wir bereit neue Wege einzuschlagen. Wir arbeiten ständig an mehreren Entwicklungsprojekten, von denen wir einige hier kurz vorstellen möchten.

PR2 Zertifizierung an der Auslegungsgrenze

Hartmann Kugelhähne sind konstruiert, um auch in Extrembereichen sicher und zuverlässig zu schließen. Um dies zu bestätigen, führen wir Schaltungs- und Dichtheitsteste bei hohen und tiefen Temperaturen sowie sehr hohem Druck durch. Ein bekanntes Beispiel für diese Dauertests ist der „Performance Test“ gemäß der API 6A. In einem Wechsel zwischen höchster und tiefster Auslegungstemperatur werden die Armaturen für die „Performance Requirements Level 2“ (PR2) hunderte Male geschaltet, um ihre dauerhafte Beständigkeit gegenüber diesen Belastungen zu beweisen.
Gefördert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
(EFRE Förderung für die niedersächsischen Regionen) testen und zertifizieren wir neuartige Dichtungssysteme.

Korrosionsschutzschicht

Stähle, die im Armaturenbau eingesetzt werden, müssen oft sehr korrosiven Medien standhalten. Ein sehr widerstandsfähiges Material ist Nickel, sowie Nickel basierte Legierungen. Heutzutage werden diese Schichten im Schweißverfahren oder als chemische, beziehungsweise elektrolytische Abscheidung aufgebracht. Beide Verfahren sind aufwendig und teuer. So werden zum Beispiel beim Aufschweißen zwei Lagen benötigt, um die Aufmischung mit Kohlenstoff aus dem Basismaterial gering zu halten, der Materialeinsatz ist daher sehr hoch. Der chemische Auftrag ist sehr langsam und in der Schichtdicke begrenzt. Beim elektrolytischen Abscheiden bereiten komplexe Geometrien Schwierigkeiten.

In unserem ZIM (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) geförderten Projekt forschen wir daran, diese Korrosionsschutzschichten im Spritzverfahren sicher, schnell und wirtschaftlich aufzutragen.

Hochtemperaturdichtung

Die Abdichtung von Hartmann Kugelhähnen wird durch verschiedene Dichtungen und Konzepte realisiert. Kugel und Sitzring sind bei den meisten Armaturen als echte rein metallische Dichtung ausgeführt, um Verunreinigungen sowie hohen Strömungsgeschwindigkeiten des Mediums standzuhalten. Weitere Dichtungsmaterialien sind PTFE, Grafit, metallische Ringe und Elastomere in verschiedener Zusammensetzung um ideal auf das Medium abgestimmt zu sein. Bei hohen Temperaturen werden aufgrund ihrer Resistenz zur Zeit Grafit und metallische Ringe eingesetzt. In Kombination mit sehr hohen Drücken, korrosiven Medien und der unterschiedlichen Ausdehnung der einzelnen Komponenten gelangen beide Dichtungen an ihre technischen Grenzen. Im ebenfalls ZIM geförderten Projekt entwickeln wir eine neuartige Hochtemperaturabdichtung, die alle Vorteile der unterschiedlichen Konzepte vereint und ihre Nachteile eliminiert.

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