H2 Prüfungen

Die richtige Auswahl von Werkstoffen
und zuverlässige Dichtheitstests geben Sicherheit

WASSERSTOFF-PRÜFUNGEN

Das anspruchsvolle Medium Wasserstoff wird zukünftig in immer mehr Anwendungsfeldern zum Einsatz kommen. Um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten, müssen alle Komponenten, die mit Wasserstoff in Berührung kommen, entsprechend geeignet und dicht sein. Einzusetzende Armaturen und Bohrlochköpfe müssen daher hinsichtlich der Materialeignung der metallischen Werkstoffe geprüft sowie auf ihre Dichtheit getestet und entsprechend ausgewählt werden.

Hartmann bietet die beiden Wasserstoff-Prüfungen sowohl für Hartmann Kugelhähne und Bohrlochköpfe sowie für Produkte anderer Hersteller an  (basierend auf Dokumentationen).

Bei der Materialeignungsprüfung werden die metallischen Werkstoffe auf ihre Resistenz gegenüber H2-Versprödung beurteilt.
MATERIAL­EIGNUNGS­PRÜFUNG

Molekularer Wasserstoff H2 ist vergleichsweise beständig und wenig reaktiv, daher ist eine klassische Korrosion nicht zu erwarten. Die sogenannte Wasserstoffversprödung, d.h. die wasserstoffinduzierte Spannungsrisskorrosion (s. Bild) stellt für hochbelastete drucktragende Bauteile ein Risiko dar, welches eine besondere Betrachtungsweise benötigt. Im Rahmen der Materialeignungsprüfung wird die Werkstoffauswahl auf die Einsatzfähigkeit für Wasserstoff umfassend geprüft.

Die Prüfung erfolgt auf Basis folgender Regelwerke:

  • DGRL 2014/68/EU (PED)
  • API 6A, API 6D, ASME
  • DIN EN ISO 15156 / NACE MR175

 

Betrachtet werden folgende Kriterien:

  • Härte
  • Oberflächenhärte
  • Duktilität
  • Wärmebehandlung und Gefüge
Ein umfassender Drucktest mit Wasserstoff gibt Sicherheit, dass die Grenzwerte eingehalten und flüchtige Emissionen minimiert werden.
TEST AUF WASSERSTOFF-DICHTHEIT

Als kleines Molekül kann Wasserstoff durch Dichtelemente diffundieren. Ein umfassender Dichtheitstest gibt Sicherheit, dass die Grenzwerte eingehalten und somit flüchtige Emissionen minimiert werden.

  • Die Messung für die Dichtigkeit nach außen erfolgt mittels Massenspektrometer
  • Als Prüfmedium wird Formiergas nach DIN EN ISO 14175 verwendet
  • Die Dichtheit wird in Anlehnung an DIN EN ISO 15848 gemessen
    (mit entsprechenden Grenzwerten)
IHRE VORTEILE
Die einzeln oder in Kombination durchgeführten Wasserstoff-Prüfungen ersparen Ihnen eigenen Prüfungsaufwand und geben Sicherheit im Betrieb:
  • Bestätigte Wasserstofftauglichkeit der metallischen Werkstoffe
  • Erfüllung höchster Dichtheitsanforderungen durch standardisierte Tests
  • Aufwertung von Bestandsarmaturen durch Hartmann Fachpersonal
  • Lange Standzeiten, auch bei hohen Drücken

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