Die Kugelhahnarmaturen von Hartmann Valves wurden für extreme Herausforderungen entwickelt und ermöglichen die Verschiebung von Grenzbereichen. Gasdicht und mit rein metallischer Abdichtung zwischen Kugel und Dichtring widerstehen die Armaturen aggressiven Medien, hohen Drücken und extremen Temperaturen. Die Armaturen „Made in Germany“ sind exakt abgestimmt auf die jeweiligen Anforderungen der Kunden zur Optimierung ihrer Prozesse.
So wurde durch die Entwicklung von Armaturen (DN125 PN160 – Bild) für reinen Sauerstoff bei 350 °C und Wasserdampf bei 450 °C eine Sauerstoffzugabe realisiert, die den Prozess des Kunden deutlich wirtschaftlicher macht. Andere Armaturen (12“ PN50) garantieren seit vier Jahren störungsfrei höchste Anlagenverfügbarkeit und absolvierten dabei ca. 400.000 Schaltungen in entfettenden Medien bei ca. 200 °C. Darüber hinaus produziert Hartmann seit 10 Jahren Kugelhähne für Wasserstoff-Anwendungen und hat die Einspeisung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien in das Gastransportnetz umgesetzt. Für Kohledruckvergasungsanlagen wurden bereits 20“ Armaturen für den Einsatz bei über 400 °C geliefert. Die Dichtheit der Armaturen wurde durch einen Verschleißtest bei 425 °C und Helium als Testmedium verifiziert. Für abrasive Medien wie Titandioxid (TiO2) entwickelte Hartmann eine 8“ Armatur, die zum Portionieren des Oxids eingesetzt wird. Mit dem Kugelhahn konnten die Revisionsintervalle von zuvor wenigen Wochen auf 15 Monate ausgedehnt werden. In dieser Zeit absolviert die Armatur etwa 1 Million Zyklen.
Frühlingswetter, blauer Himmel und Sonnenschein machten die Teilnahme des HARTMANN RUNNING TEAMs am 33. Celler Wasa-Lauf zu einem vollen Erfolg. Auf unterschiedlichen Strecken von 2,5 bis 10 km bot die historische Altstadt von Celle am 8. März 2015 eine traumhafte Kulisse zum Laufen. Insgesamt legte unser Team eine Distanz von 280 km zurück, dabei wurde ein Geburtstag gefeiert und sogar der Anreisedistanz von 978 km getrotzt. Gleichzeitig wurden tolle Ergebnisse erzielt. Auf der 5 km Strecke erlangte das beste weibliche Team den 73. Platz und lag damit deutlich in der vorderen Hälfte. Auf der 10 km Distanz belegte die beste Herrenmannschaft in der Klasse M30, zum zweiten Mal in Folge, den 1. Platz. Mit insgesamt 6 Kindern hat auch der Nachwuchs Einzug in das Team gehalten und beim Laufen mächtig Spaß gehabt.
In diesem Jahr war Hartmann Valves wieder mit einem Stand auf der GeoTHERM in Offenburg am 5. und 6. März vertreten. Der Branchentreff der Geothermie bot eine ideale Plattform um Kunden und Partnern die Hartmann Lösungen und Projekte der Tiefengeothermie vorzustellen. Das Messeteam war mit den Kundengesprächen sehr zufrieden und konnte vielversprechende Kontakte für deutsche und internationale Projekte knüpfen. Der Termin für die nächste GeoTHERM am 25.- 26. Februar 2016 ist bereits fest vorgemerkt.
Für die innovative Umrüstung seiner Ammoniak-Anlage benötigte Yara spezielle Absperrarmaturen für Extrembedingungen. „Hartmann eilt der Ruf voraus, der Mercedes unter den Armaturenherstellern zu sein. Wir entschieden uns bei diesem wichtigen Umbau für eine hochwertige Lösung!“, so Werner Döring, Leiter Projekte und Verfügbarkeit der Yara Brunsbüttel GmbH. Die von Hartmann entwickelten 5“ Kugelhähne sind für die anspruchsvolle Kombination aus reinem Sauerstoff, Dampf und hohen Temperaturen bestens geeignet. Jürgen Rommel, MSR-Technik, ist sehr zufrieden mit Produkten und Service von Hartmann: „Bei diesem Projekt konnten wir kein Risiko eingehen. Bei einem falschen Hersteller hätten wir die gesamte Umrüstung technisch und zeitlich gefährdet.“ Die Umstellung auf die energieeffiziente Produktion sicherte sogar den Standort Brunsbüttel.
Bei der tiefsten und ergiebigsten Bohrung Deutschlands setzten der Anlagenplaner gec-co und der Betreiber Geothermische Kraftwerksgesellschaft Traunreut auf die hochwertigen Bohrlochköpfe von Hartmann Valves. Im Projekt wurden sie zudem mit hoher Flexibilität, exzellentem Fachwissen und umfassendem Service belohnt.
„Als technischer Planer der Anlage beeindruckten uns vor allem das große Fachwissen und der engagierte Einsatz des Hartmann-Teams“, so Thorsten Weimann, Geschäftsführer gec-co (s. Bild mit Hartmann Projektverantwortlichem Helmut Berger).
„Wir sind sehr zufrieden mit den Komponenten von Hartmann. Seit der Inbetriebnahme Anfang 2014 laufen diese wartungsfrei“, bestätigt auch Rochus Huber, Anlagenführer der Geothermie-Anlage Traunreut.
Referenzblatt Traunreut Geothermie

Dem Familienunternehmen Hartmann Valves liegt die Nachwuchsgeneration sehr am Herzen. Für das aktuelle Schuljahr hat Hartmann deshalb eine Patenschaft für das Programm Klasse2000 übernommen, einem Unterrichtsprogramm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung in der Grundschule. Ziel des kontinuierlichen Programms ist es, dass Kinder frühzeitig lernen gesund, stark und selbstbewusst aufzuwachsen. Seit dem Start in 1991 wurden bereits über eine Million Grundschulkinder erreicht.
Mit einem ersten Workshop startete im Februar 2015 ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsprojekt von Wissenschaft und Industrie, bei dem sich auch Experten von Hartmann Valves einbringen. Ziel des Projektes ist die Steigerung Formularendeder Lebensdauer und der technischen Zuverlässigkeit von unter- und oberirdischen Geothermie-Leistungssystemen.
„Unser Ziel ist es, technisch zuverlässige Hochleistungswerkstoffe und Kombinationen zu finden, mit denen Probleme in diesem Zusammenhang verhindert werden“, so Carsten Braun, Geschäftsführer bei Hartmann Valves.